Die Dualität oder was wählen wir

05. Februar 2010

Wie ich bereits schrieb, eine Suche beschwört Dualität und Kontrast herauf. Wo Kontrast, Dualität herrscht, da muss man sich mit einem dieser Gegensätze identifizieren, und daraus entsteht ein Zwang. Das bedeutet, dass die Wahl des einen die Überwindung des anderen ist.

Wenn wir beispielsweise sagen, wir suchen oder entwickeln einen neuen Wert, dann ist das nur die Überwindung dessen, worin der Geist bereits befangen ist, nämlich in seinem Gegenteil. Diese Wahl basiert auf der Anziehungskraft des einen und der Angst vor dem anderen, und dieses Anklammern an die Anziehung oder Ablehnung aus Angst beeinflusst unseren Geist. Einfluss ist demzufolge die Negation des Verstehens und kann nur existieren, wenn eine Trennung besteht, eine innere Gespaltenheit, aus der die Unterscheidungen in Klasse, Nation, Religion, Wissenschaft, Geschlecht usw. hervorgehen. Das bedeutet, wenn unser Geist versucht etwas zu überwinden, muss er eine Dualität erzeugen, und eben diese Dualität negiert das Verstehen und schafft die Unterschiede.

Diese Dualität beeinflusst unseren Geist, und daher kann ein solcher Geist die Bedeutung der Außenwelt – oder die Bedeutung der Ursache des Konflikts – nicht wirklich verstehen. Diese Einflüsse auf die Psyche sind bloße Reaktionen auf die Außenwelt aus dem Mittelpunkt des „Ich“-Bewusstseins, von Vorlieben und Abneigungen/Antithesen; und wo Antithesen, Gegensätze herrschen, da kann es natürlich kein wahrhaftes Verstehen geben. Aus genau dieser Unterscheidung entsteht die Einteilung der Einflüsse in Gut und Böse – Richtig und Falsch. Solange unser Geist derart beeinflusst wird – und Einfluss entsteht aus Anziehung, Gegensätzen, Antithesen -, werden Gefühl und Intellekt – die ganze Gesellschaft – beherrscht und unter Zwang gesetzt, und dieser Einfluss muss das Verstehen verhindern, das Schönheit, Wahrheit und die Liebe selbst ist.

Wonach suchen wir?

02. Februar 2010

Stellen wir uns einmal die Frage, weshalb wir uns auf dieser Seite befinden, weshalb wir uns für diese Themen interessieren. Was mag es sein? Wissen wir überhaupt wonach wir suchen? Ich habe das Gefühl, dass selbst, wenn die „ultimative Atwort“ auf unsere Fragen direkt vor uns liegt und Schwarz auf Weiß geschrieben steht – sonst bräuchten wir nicht über das geschriebene Wort auf die Suche zu gehen -, wir diese „ultimative Atwort“ nicht erkennen würden. Wollen wir möglicherweise nur Bestätigungen für unsere bisherigen Glaubensvorstellungen?

Eine begnadete Freundin von mir hält seit etlichen Jahren ihre Seminare vor einem großen Publikum über das „spirituelle Erwachen der Menschheit“. Völlig frustriert von ihrer Wirkung brach sie ihr Seminar mitten im Vortrag ab. Sie erkannte, dass die Suchenden, die zu ihren Seminaren kamen, überhaupt nichts mit der „Wahrheit“ anfangen konnten. Ihr Suchen blieb immer im Außen – eine Suche nach der Suche quasi. Als ob sich die Seminarteilnehmer nur ein Alibi verschaffen wollten. Ein Alibi für ihren Verstand, der die sehnsüchtigen Rufe der Seele nicht wirklich akzeptieren will. Zu dieser Erkenntnis kam meine Freundin mitten auf der Bühne; ausgelöst, indem sie einige Seminarteilnehmer erkannte, die seit Jahren zu ihren Vorträgen kamen. Ganz offenbar ohne etwas gelernt zu haben.

Immerhin führte diese Erkenntnis dazu, dass meine Freundin den Seminarteilnehmern ihr Eintrittsgeld zurück erstattete, und sich vollständig von dieser Tätigkeit distanzierte. Sie wanderte innerhalb von 10 Tagen nach Neuseeland aus, wo sie nun seit einem halben Jahr allein in den Bergen lebt. Frustriert von ihrer glücklosen Mission. Auf der Bühne verabschiedete sie sich mit den Worten: „Ihr wisst doch bereits alles, was soll ich euch noch erzählen?“.

Als sich meine Freundin von mir verabschiedete, sagte sie am Ende unseres Telefonats: „Sie wollen nicht wirklich, sie sind einfach noch nicht bereit… Als ob ein Sabotageprogramm ihre Sehnsüchte vereitelt“. Stellen wir uns doch einmal die Frage: „was will ich wirklich?“ Oder: „Worum geht es mir wirklich?“ Zu welcher Antwort kommt Ihr?

Ach ja, meine Antwort habe ich bereits bekommen, ich will einfach nur glücklich sein – wofür ich mich allerdings von einigen Glaubenssätzen befreien musste. Ich erkannte, meine Glaubenssätze sind meine Sabotageprogramme. Von denen habe ich mich verabschiedet. In Freude, in Liebe.

Wollen wir Recht haben, oder einfach nur glücklich sein?

01. Februar 2010

Um die Wahrhaftigkeit – ALLES was IST – zu erfahren, muss das Denken außerordentlich einfach sein. Was einfach ist, ist unendlich subtil, was einfach ist, ist sehr zart – und wenn wir diese Wörter lediglich als ein Mittel benutzen, um zu dieser Zartheit, dieser Einfachheit des Denkens zu gelangen, dann werden wir niemals erfahren, was diese wirklich Wahrhaftigkeit ist. Doch wenn wir die Bedeutung von Wörtern als eine Brücke benutzen, die wir überqueren wollen, dann werden Wörter nicht zu einer Illusion in welcher der Geist sich verliert. Ist es nicht bemerkenswert, dass Ill im englischen Sprachgebrauch Krank bedeutet?

Tatsächlich existiert diese lebendige Wahrhaftigkeit, diese lebendige Realität – nennen wir sie wie wir wollen: Gott oder Wahrheit -, und sie kann nicht durch Suchen gefunden oder erkannt werden. Wo eine Suche im Spiel ist, da müssen Kontrast und Dualität entstehen. Immer wenn unser Geist sucht, muss das unvermeidlich eine Trennung, eine Unterscheidung, einen Kontrast mit sich bringen – was nicht bedeuten soll, dass der Geist zufrieden oder träge sein soll. Tatsächlich existiert eine Art Schwebezustand, der weder Zufriedenheit ist, noch eine unaufhörliche Bemühung, die aus unserer Suche entstanden ist, aus dem Verlangen etwas zu erreichen oder zu leisten. In diesem zarten Schwebezustand ist Einfachheit – jedoch nicht die Einfachheit, nur wenig zu besitzen. Eine derartige Einfachheit ist nur eine grobe Form. Es geht hier um die Einfachheit, die aus der Feinheit des Denkens hervorgeht – in dem weder Suche noch Zufriedenheit ist.

Erlösung aus der Gefangenschaft der Welt der Wertigkeiten

29. Januar 2010

Ich erkenne es deutlich, die Menschen haben sich verloren in einer fehlgedeuteten Welt.

Die Kluft der trennenden Extreme könnte nicht größer sein.

Eine elementare Ur-Sehnsucht der Seele, die nach ihrer wahren Anerkennung fleht, wird von uns materiell bekleideten Wesen in ihrer tatsächlichen Bedeutung nicht erkannt.

Die Umschreibung dessen, was wir Seele nennen, stellt den reinsten Aspekt der Liebe dar und ist in ihrer Gesamtheit, ein untrennbares, ewigliches Ganzes des All-Einen.

Nicht fassbar vom Verstand und kunsterzogenem Geist, interpretiert ein dieser – in sinn-entfremdeter Form – dieses Flehen.

So verwandelt sich der erlösende Wunsch nach ersehnter Freiheit, durch Erinnerung und Auflösung im wahren Quell der Seele Gottes, die wir sind, in fehlgeleitete Bahnen des pseudo- Kompensierens.

Durch verheißungsvolle Versprechungen einer Welt der künstlichen Wertigkeiten, verirrt sich ein immer einsamer werdender Geist in den Fängen dieser Verheißungen.

Dem animierenden Lockruf der Äußerlichkeiten folgend, werden keine dieser Versprechungen wirklich eingelöst.

Die Zahl der Such(t)-Erfahrungen nimmt mit enttarnter Verlockung stetig zu, und hinterlässt immer schmerzvollere Spuren, die kontinuierlich zu einer depressiven Anpassung an die Künstlichkeit führen.

Unser unartikulierbarer Wunsch nach Glück und Freiheit wird getragen von Gefühl und Emotion, sind diese doch die botschaftlichen Vertreter unserer ewiglichen Seele.

Der ureigenste Ausdruck von Gefühl und Emotion ist dem Verstand nicht tatsächlich erklärbar.

So ist es nicht verwunderlich, dass in der Vielfalt der Versuche, nach tatsächlich erlösender Befreiung, ein künstlicher Ersatz entstanden ist.

Der Ausweg aus dieser, scheinbar festgefahrenen Situation, besteht zunächst im nachvollziehbarem Verstehen, dass unser Denkapparat Gehirn die erlösende Quelle mit seinen Möglichkeiten nicht auflösen kann.

Das Gehirn hat sich aus einer Welt der künstlichen Deutungen künstliche Entität geschaffen, welche ihre Kompetenz bedroht sieht.

Das so entstandene Ego, das sich als das Zentrum des Seins bestimmt, wird seine illusorische Existenz erkennen müssen.

Sofern überhaupt von hierarchischen Strukturen im ganzheitlichem Sinn zu sprechen sein mag, so ist das Akzeptieren einer dem Ego übergeordneten Seinsform doch von wesentlicher Bedeutung.

Die Sprache wie auch der Verstand sind ein adaptiertes Instrument der Darstellungsform dieses ersatz-geschaffenen Ichs.

So sind seine Möglichkeiten der Darstellung wie auch die Wahrnehmung durch logisch strukturierte Filter, zu eng für eine auflösende Befreiung.

Das, was sich unartikulierbar für Verstand und Logik in heiler Ganzheit ewiglich als Seele präsentiert, entzieht sich zart einer jeglichen Zuordnung.

Die Grenze der zeitbefristet logischen Struktur des Verstandes verliert sich in scheinbarer Widersprüchlichkeit im Rationalen.

Aus dieser Perspektive erscheinen tatsächliche Lösungen eher paradox.

Somit wählt das “kosmische Schicksal” den Weg der leidvollen Erfahrungen, wie sie nur ein Ego als solches erfahren kann.

Nur die selbst erfahrene Aussichtslosigkeit auf der Suche nach dem befreienden Ausweg zeigt dem Verstand die Grenze der Möglichkeiten aus seiner Perspektive auf.

Am Ende seiner starren Möglichkeiten angelangt, erkennt der Verstand seine auswegslose Lage, womit ein “Loslassen” in unbekannte Gefilde Gottes in erlösende Nähe rückt…

In dieser unzudeutenden Welt von ewiglicher Ganzheit erfährt ein leidgeplagtes Wesen seine erlösende Befreiung in Harmonie und wahrhaftiger Freude…

Betrachten wir einmal recht nüchtern den Aspekt unseres Egos. Unser Ego ist quasi ein Aktivposten in unserer Realität – ist Bestandteil unserer Gedankenmuster. Gedanken sind Daten, die in hyperräumlichen Dimensionen abgespeichert werden. Diese Daten als solche sind neutral – lediglich unsere persönliche Zuordnung und Nutzung erschafft „virusähnliche Programme“ wie „Smith“ im Film “Matrix” sie bezeichnet. Im Zustand der Unpersönlichkeit sind „wir“ im ganzheitlichen Sein außerhalb einer jeglichen „Infektionsgefahr“ …sind Liebe. Existieren nun eigentlich objektivierbare Aspekte für das, was wir mit Liebe ausdrücken? Ist nicht Liebe etwas, was sich der rationalen Hinterfragung entzieht? Im Zustand der Hingabe löst sich das persönliche, künstlich erschaffene Selbst, um sich im Gefüge des Seins als Ganzes einzubetten.

Eine derartige Hingabe erfahren wir im Zustand der wahrhaftigen Liebe und ist letztlich mit ihr gleichzusetzen Motto: Liebe = bedingungslose Hingabe. In diesen Momenten hören wir scheinbar auf zu existieren, sind offenbar außerhalb des Zeitgefüges. Hier befinden wir uns im Fluss des ALLES-WAS-IST, ohne an persönliche Aspekte gebunden zu sein. Unser Handeln verläuft nach harmonischen Fließgesetzen – hier ist das Verhältnis von Geben und Nehmen ausgeglichen. Dieser Zustand kennzeichnet die elementare Natürlichkeit. In diesem Zustand erfahren wir wahrhaftige Freude. Diese Freude hinterfragt nicht, nach ihrer Ursache, hier existiert kein Ego, welches sich diese Frage stellen könnte.

Bewusstsein und Magnetfeld

25. Januar 2010

Heute möchten wir wieder einmal eine Frage in den Raum stellen. Ist es möglich, Informationen von höheren Sphären zu erhalten? Wenn man es mit den Arbeiten von Burkhard Heim vergleicht, kann die Frage durchaus mit “Ja” beantwortet werden. Und zu diesem Zweck möchten wir uns mal in die Gedankengänge von Tom Kenyon versetzen. Vielen von ihnen ist er vielleicht schon bekannt. Tom Kenyon war über 20 Jahre lang Psychotherapeut und er hat sich darauf spezialisiert über den Einsatz von Klängen und Musik empfängliche Bewußtseinszustände (Trance) zu erzeugen. 1983 gründete er “Acoustic Brain Research”, um die Auswirkungen von Klang und Musik auf das Gehirn in wissenschaftlicher Weise zu dokumentieren. So konnte dieser Mann bereits einige Erfolge in diesen Bereichen erzielen.

Er ist aber auch in der Lage, den Kontakt mit interdimensionalen Wesenheiten – Hathoren genannt – aufrecht zu erhalten. Für alle, die sich mit “interdimensional” und “multidimensional” schwer tun – bitte scheuen sie sich nicht die Arbeiten von Burkhard Heim zu lesen. B. Heim hat bereits vor Jahren die Existenz multidimensionaler Welten berechnet, mit Hilfe einer polyvalenten Logik.

Nun zurück zu Tom Kenyon. Auf seiner Webseite hat er eines dieser “Gespräche” mit den Hathoren zur Verfügung gestellt, wir werden hier auszugsweise einige Passagen davon einstellen. Um den ganzen Text zu lesen, bitten wir sie auf www.tomkenyon.com zu gehen. Interessant ist hierbei, dass diese Wesenheiten keinerlei Panik verbreiten wollen, sondern der Menschheit dabei behilflich sein möchten, die ganzheitlichen Zusammenhänge zu verstehen und das zur Verfügung stehende Potential zur Gänze auszuschöpfen. Leider sind in der westlichen Denkweise die energetischen Einflussgrößen nicht so sehr verbreitet wie in asiatischen Ländern, siehe z.B. die buddhistischen Denkstrukturen.

Planetarische Botschaft

“Das Magnetfeld der Erde ist an einer Störung oder Umgestaltung beteiligt. Das findet interdimensional statt, und die Auswirkung davon sind zunehmende Wellen von Schwingungsweite oder Staerke des Magnetfeldes. Diese Umgestaltung des Magnetfelds der Erde ist wie eine Welle, die sehr schnell ansteigt und faellt, und die Schwankungen sind winzig, aber deutlich. Das hat eine sehr seltsame Auswirkung auf das menschliche Bewusstsein, besonders auf eure biologische Erfahrung. Viele Menschen erfahren ein Zunehmen von Erschöpfung und Ermüdung. (Wie wir in früheren Mitteilungen erwähnt haben, werden diese Symptome auch durch Bewegungen von Energien aus dem Weltraum verursacht, wenn sie durch eure Galaxie und euer Sonnensystem hindurch gehen.)

Der Impuls, der das Magnetfeld der Erde beeinflusst, kommt aus einer viel hoeheren Stelle als ihre Beeinflussung. Wir erwarten aufgrund unseres Verständnisses der hyper-dimensionalen Physik, dass die Störungen eures Magnetfelds in den nächsten paar Jahren anwachsen werden. Die energetisch Sensitiven unter euch sind diejenigen, die das jetzt am intensivsten spüren, aber wir vermuten, dass die nächsten zwei bis drei Jahre dadurch in einer Weise beeinflusst werden, der sie bewusst gewahr sind, selbst wenn sie nicht wissen, warum.

Prana-Kanal

Einige Gruppen von Yogis und Yoginis des tibetanischen Buddhismus arbeiten mit einem sehr dünnen Kanal, etwa von der Grösse eines menschlichen Haars, das durch die Mitte des Prana-Kanals läuft. Dieser energetische Pfad ist als der geheime Kanal bekannt und wird in gewissen Yogapraktiken gebraucht, um die subtilen Energien in den Körpern der Yogis oder Yoginis zu beeinflussen. Solche Praktiken sollen zu einer schnelleren Entfaltung von spiritueller Erleuchtung führen.

Soviel dazu. Der obige Text kann wohl nur nachvollzogen werden, wenn man bislang bekanntes in den Hintergrund treten lässt, um Platz für Neues zu schaffen. Der Becher muss erst leer werden, bevor man ihn wieder füllen kann. Vermutlich wird es wieder einigen besonders schwerfallen, sich in die Thematik hineinzubegeben, aber ohne die Akzeptanz von energetischen Einflussgrößen können manche Teilaspekte der Existenz nunmal nicht erklärt werden.

Kann man das Magnetfeld spüren? – Teil 2

22. Januar 2010

Environmental cue?

“The most plausible explanation for the association between geomagnetic activity and depression and suicide is that geomagnetic storms can desynchronise circadian rhythms and melatonin production,” says Kelly Posner, a psychiatrist at Columbia University in the US. The pineal gland, which regulates circadian rhythm and melatonin production, is sensitive to magnetic fields. “The circadian regulatory system depends upon repeated environmental cues to [synchronise] internal clocks,” says Posner. “Magnetic fields may be one of these environmental cues.” Geomagnetic storms could disrupt body clocks, precipitating seasonal affective disorder and therefore increase suicide risk, Posner told New Scientist. There seems little doubt that the brain responds to electromagnetic fields coils that generate electromagnetic fields can trigger muscular twitches when placed over a person’s skull.

However, Shumilov, who was presenting his data at the European Geoscience Union (EGU) annual meeting in Vienna, Austria, last week, does not believe geomagnetic activity influences everyone equally.

Suicide statistics

He also presented hospital data from 6000 pregnant women who had routine scans of their fetus’s heart rates between 1995 and 2003. In 15% of the fetuses, periods of disturbances in their heart rates coincided with periods of high geomagnetic activity. Shumilov accepts that light levels in northern countries can influence depression, but believes that geomagnetism may be another factor, and one that is under-appreciated. The trouble with studying the causes of suicide is that it is a rare condition, says Klaus Ebmeier, a psychiatrist at the University of Oxford. “You are bound to get spurious effects. A study of the causes would have to enrol a country’s entire population.” Cosmo Hallstrom, a member of the Royal College of Psychiatrists, agrees. “You have to be very careful with suicide statistics,” he says. “Countries report them differently. Catholic countries are very reluctant to diagnose suicide. Scandinavian countries consider it a social injustice not to

Was uns noch zu einem kleinen Zitat aus  “Die Prophezeiungen der Maya” von Gilbert und Cotterell führt, was natürlich auch sehr gut hier her passt. Wenn man bedenkt, dass jede Änderung im Magnetfeld der Sonne auch eine Änderung im Erdmagnetfeld nach sich zieht (Man lese dazu Dr. Theodor Landscheidt “Sun, Earth, Man: A Mesh of Cosmic Oscillations“). Im Vorwort zu lesen bei Gilbert und Cotterell:

„Das überwältigende an dieser Arbeit: So, wie niemand längere Zeit direkt in die Sonne blicken kann, ohne zu erblinden, kann sich auch niemand länger mit Sonnenzyklen befassen, ohne zu erkennen, wie blind wir auf dem Planeten Erde den Realitäten, die unsere Existenz beherrschen, gegenüberstehen. Erschreckend hingegen ist die These einfach wegen unserer Unwissenheit.

Und das NEXUS Magazin schrieb: „NASA-Studien und offizielle Publikationen zeigen: Im gesamten Sonnensystem findet derzeit ein nie dagewesener Wandel statt.“ – „Das gesamte Sonnensystem – und damit alle Planeten und die Sonne – erfährt eine nie dagewesene physikalische Veränderung.

(Zwei Überschriften zu einem außerordentlich aufschlussreichen Artikel NEXUS 16 /2008)

Kann man das Magnetfeld fühlen? – Teil 1

20. Januar 2010

Viele Lebewesen auf unserem Planeten können das Erdmagnetfeld spüren, warum nicht auch Menschen – denkt Oleg Shumilov vom “Institute of North Industrial Ecology Problems” in Russland. Er hat nun Aufzeichnungen der Veränderungen am Erdmagnetfeld von 1948 bis 1997  beobachtet und festgestellt, dass diese in drei Gruppen mit saisonbedingten Höchstwerten eingeteilt werden können. Da wären die Zeiträume März bis Mai, Juli und Oktober. Er fand erstaunliche Korellationen zwischen den Höchstwerten bei Suizidfällen in der russischen Stadt Kirovsk in genau diesen Zeiträumen. Und er war hier nicht der einzige Wissenschaftler, der Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Magnetfelder und die menschliche Gesundheit fand.

13:39 24 April 2008
Quelle: NewScientist.com news service
Catherine Brahic

Does the Earth’s magnetic field cause suicides? dn13769-1_250

Many animals can sense the Earth’s magnetic field, so why not people, asks Oleg Shumilov of the Institute of North Industrial Ecology Problems in Russia. Shumilov looked at activity in the Earth’s geomagnetic field from 1948 to 1997 and found that it grouped into three seasonal peaks every year: one from March to May, another in July and the last in October.

Surprisingly, he also found that the geomagnetism peaks matched up with peaks in the number of suicides in the northern Russian city of Kirovsk over the same period.

Shumilov acknowledges that a correlation like this does not necessarily mean there is a causal link, but he points out that there have been several other studies suggesting a link between human health and geomagnetism. For example, a 2006 review of research on cardiovascular health and disturbances in the geomagnetic field in the journal Surveys in Geophysics (DOI: 10.1007/s10712-006-9010-7) concluded that a link was possible and that the effects seemed to be more pronounced at high latitudes.


Twinned peaks

The review’s author, Michael Rycroft, formerly head of the European Geosciences Society, says that geomagnetic health problems affect 10 to 15% of the population. “Others have found similar things [to Shumilov's results] in independent sets of data,” says Rycroft. “It suggests something may be linking the two factors.” A 2006 Australian study, for example, also found a correlation between peaks in suicide numbers and geomagnetic activity (Bioelectromagnetics, vol. 27 p 155).

Brain storms

Psychiatrists too have noticed a correlation between geomagnetic activity and suicide rates. A review of 13 years of South African data on suicides and magnetic storms in South African Psychiatry Review, vol. 6 p. 24) suggested a link. Geomagnetic storms periods of high geomagnetic activity caused by large solar flares have also been linked to clinical depression. In 1994, a study was published suggesting a 36.2% increase in the number of men admitted into hospital for depression in the second week after geomagnetic storms (British Journal of Psychiatry vol 164, p 403). What may be the cause of the link, if there is one, remains unknown. “The intriguing correlation between geomagnetism and suicide justifies more research into its mechanism,” says Rycroft.

Fortsetzung folgt…

Suchen und Finden – Teil 2

19. Januar 2010

Ein paar Gedanken von Morpheus

Ihr solltet herausfinden, was Wahrheit ist, denn das ist es, worauf es ankommt, nicht ob ihr arm oder reich, ob ihr glücklich oder verheiratet seid, denn all diese Dinge gehen zu Ende…und dann kommt der Tod. So muss man, ohne irgendeine Form des Glaubens, die Energie, das Selbstvertrauen, die Initiative aufbringen, für sich selbst herauszufinden, was Wahrheit ist, was Gott ist, wer Ihr wirklich seid. Der Glaube wird euren Geist nicht befreien, Glaube führt irre, er bindet, er verdunkelt. Der Geist kann nur durch Selbstvertrauen frei sein. Es ist eine der Aufgaben der Erziehung, Individuen heranzubilden, die nicht durch irgendeine Form des Glaubens an irgendein Muster der Moral oder Respektabilität gebunden sind. Es ist das „Ich“, das versucht, moralisch und respektabel zu werden. Das wahrhaft religiöse Individuum entdeckt selbst, erfährt unmittelbar, was Gott ist, was Wahrheit ist. Diese direkte Erfahrung kann niemals durch irgendeine Glaubenform, durch irgendein Ritual oder das Nachfolgen oder die Anbetung eines anderen erreicht werden. Der wahrhaft religiöse Geist ist frei von allen Gurus. Du als einzelner, wenn du heranwächst und dein Leben lebst, kannst die Wahrheit von Augenblick zu Augenblick entdecken, und dadurch bist du fähig, wirklich frei zu sein.

Die meisten Menschen denken, der erste Schritt auf dem Wege zur Religion sei, von den materiellen Dingen der Welt frei zu sein. So ist es jedoch nicht. Das ist eines der leichteren Dinge, die man tun kann. Der erste Schritt ist, frei zu sein, um produktiv und unabhängig zu denken! Nicht an irgendeinen Glauben gebunden zu sein oder den Umständen von der Umgebung unterdrückt zu sein, so dass du ein ganzheitlicher Mensch bist, der glücklich, energetisch und selbstvertrauend ist. Nur dann kann der Geist, der frei, vorurteilsfrei und unkonditioniert ist, herausfinden, was Gott oder wer er selber ist. Das ist der eigentliche Zweck, für den jede Bildungseinrichtung da sein sollte. Jedem einzelnen Menschen, der dorthin kommt, zu helfen, frei zu sein, um das Wirkliche zu entdecken. Das bedeutet, keinem System zu folgen, sich an keinen Glauben, kein Ritual zu klammern und kein Guru zu verehren. Die Intelligenz des Individuums kann nicht durch irgendeine Form von Disziplin, Widerstand, Zwang und Druck geweckt werden, sondern nur in Freiheit.

Nur durch die Intelligenz, die aus der Freiheit hervorgegangen ist, kann das Individuum entdecken, was jenseits des Geistes liegt. Diese Unermesslichkeit – das Unbenennbare, das Grenzenlose, das, was nicht mit Worten messbar ist, und in dem die Liebe ist, die nicht aus dem Geist kommt -, sie muss direkt erfahren werden. Der Geist kann sie nicht fassen. Deshalb muss der Geist sehr ruhig sein, erstaunlich still, ohne irgendeinen Anspruch oder Wunsch. Nur dann kann sich das offenbaren, was wir als Gott – als Allschöpfer – oder Wirklichkeit bezeichnen mögen!

Suchen und Finden – Teil 1

18. Januar 2010

Ein paar Gedanken von Morpheus

Wir sind von Kindheit an dressiert zu gehorchen, ohne zu wissen, worum es dabei geht. Je autoritärer unsere Eltern sind und je tyrannischer unsere Regierung und unsere Schulsysteme sind, umso mehr sind wir gezwungen – geformt seit unseren frühesten Jahren. Und ohne zu verstehen, warum wir tun sollen, was uns gesagt wird, gehorchen wir. Man schreibt uns vor, was wir denken sollen. Unser Geist wird von jedem Gedanken gesäubert, der nicht vom Staat oder von den lokalen Autoritäten gebilligt wird. Man hat uns nie gelehrt oder geholfen zu denken, etwas selbst herauszufinden, sondern man verlangt, das wir gehorchen. Der Pastor/Priester sagt uns, was vorgeschrieben ist, das religiöse Buch sagt uns, was vorgeschrieben ist, und unsere eigene innere Angst zwingt uns zu gehorchen. Wir sind verwirrt, wir fühlen uns verloren. Also gehorchen wir, denn wir sind gedankenlos. Wir wollen nicht denken, denn Denken ist beunruhigend. Um zu denken, müssen wir in Frage stellen, zweifeln, wir müssen selbst etwas herausfinden.

Und die älteren Leute wollen nicht dass wir fragen. Sie haben nicht die Geduld, unseren Fragen zuzuhören. Sie sind zu beschäftigt mit ihren eigenen Streitigkeiten, um ihren Ambitionen und Vorurteilen, mit ihren „Tu-das“ und „Tu-das-nicht“, mit Moral und Respektabilität. Und wir, die wir jung sind, haben Angst, etwas Falsches zu tun, denn wir wollen auch respektabel sein. Wir wollen nicht etwas tun, was anders ist, wir wollen nicht selbstständig denken, beiseite stehen, denn das ist sehr beunruhigend. Also schließen wir uns der Gruppe an. Wie alt wir auch sind, die meisten von uns gehorchen, folgen, ahmen nach, denn wir fürchten uns zuinnerst vor der Ungewissheit. Wir wollen gewiss sein, sowohl finanziell wie moralisch, wir wollen, dass man uns anerkennt. Wir wollen in einer sicheren Lage sein, geschützt sein, und nie mit Schwierigkeiten, Schmerz und Leiden konfrontiert werden. Es ist die Angst, bewusst oder unbewusst, die uns dazu bringt, den Meister, den Führer, dem Pastor, der Regierung zu gehorchen. Es ist die Angst, bestraft zu werden, die uns daran hindert, etwas zu tun, das anderen schadet. So lauert hinter all unserem Tun, unseren Begierden und Bestrebungen das Verlangen nach Sicherheit, dieser Wunsch, ungefährdet, abgesichert zu sein.

Einfach nur gehorchen, ohne frei von Angst zu sein, hat wenig Bedeutung. Was Bedeutung hat, ist, sich dieser Angst Tag für Tag bewusst zu sein, zu beobachten, wie sie sich auf verschiedene Art äußert. Nur wenn man frei von Angst ist, kann diese innere Qualität des Verstehens, dieses Alleinsein herrschen, in dem sich kein Wissen und keine Erfahrung angehäuft hat.

Religionen, wie wir sie kennen, besteht aus einer Reihe von Glaubensinhalten, Dogmen, Ritualen und abergläubischen Vorstellungen, sie ist die Anbetung von Götzenbildern, von Hexenzauber und Gurus, und wir denken, dass uns das alles zu irgend einem höherem Ziel führen wird. Das höchste Ziel jedoch ist unsere eigene Projektion, es ist das, was wir uns wünschen, wodurch wir glücklich zu werden glauben, eine Garantie für den schmerz- und todlosen Zustand. Gefangen in diesem Verlangen nach Gewissheit, erschafft der Geist eine Religion von Dogmen, von Priestern, von Aberglauben und Götzenanbetung, und darin stagniert er. Ist das Religion? Ist Religion eine Sache des Glaubens, eine Sache, die man aufgrund der Erfahrungen und Versicherungen anderer Leute akzeptiert oder weiß? Ist Religion nichts anders als das Befolgen von moralischen Grundsätzen? Wisst ihr, es ist vergleichsweise leicht, moralisch zu sei – dieses zu tun und jenes nicht zu tun. Ihr braucht nur ein moralisches System zu imitieren. Doch hinter einer solchen Moral lauert das aggressive Selbst, das wächst, sich ausbreitet, dominiert. Ist das nun Religion?

Fortsetzung folgt…

Was ist “Wirklichkeit”? – Teil 2

15. Januar 2010

„Der Grund dafür, dass unser fühlendes, wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf  Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein. Hierbei stoßen wir freilich auf das arithmetische Paradoxon: Es gibt scheinbar eine sehr große Menge solcher bewussten Iche, aber nur eine einzige Welt. Das beruht auf der Art der Entstehung des Weltbegriffs. Die einzelnen privaten Bewusstseinsbereiche überdecken einander teilweise. Der ihnen allen gemeinsame Inhalt, in dem sie sich sämtlich decken, ist die «reale Außenwelt». Bei alledem bleibt aber ein unbehagliches Gefühl, das Fragen auslöst wie: Ist meine Welt wirklich die gleiche wie die deine? Gibt es eine reale Welt, verschieden von den Bildern, die auf dem Weg über die Wahrnehmung in einen jeden von uns hineinprojiziert werden? Und wenn es so ist, gleichen diese Bilder der realen Welt, oder ist diese, die Welt «an sich», vielleicht ganz anders als die Welt, die wir wahrnehmen?“

Erwin Schrödinger, Physiker und Nobelpreisträger.

“Wirklichkeit” ist die Menge von Bildern, die von elektromagnetischem Licht übertragen  werden; diese Art von Licht wird nur von leuchtender Materie reflektiert, also einem sehr kleinen Teil der gesamten berechneten Masse, auf nur einem einzigen Energieniveau: Dem sichtbaren, das nicht von dem unsichtbaren getrennt ist, die den Rest ausmachen.
Mit Satelliten beobachten Astrophysiker die Gravitations-Effekte der dunklen Massen auf die leuchtende Materie und entdecken so ihre Mengenanteile:

70 Prozent sind Dunkle Energie, aus Bosonen bestehend; 25 Prozent sind Exotische Materie, aus Fermionen aufgebaut; 4,5 Prozent sind nicht-leuchtende gewöhnliche Materie, die elektromagnetisches Licht weder ausstrahlt noch reflektiert; 0,5 Prozent sind leuchtende gewöhnliche Materie und nur 0,005 Prozent sind elektromagnetisches Licht, aus dem die Falle besteht:

Unsere menschliche Illusion, das Universum sei öde, leer und unbelebt.

Elektromagnetisches-Licht

Quelle: Giuliana Conforto, Das Organische Universum, S.45, Mosquito-Verlag, Potsdam, 2005.

Als Professorin unterichtete sie analytische Mechanik an der Universität von Los Andes in Venezuela und theoretische Physik an der Universität von L’Aquila in Italien. Ihre wissenschaftlichen Forschungen befassten sich mit post-relativistischen Theorien und Quantenkosmologie.